Extended DISC® Hintergrundinfos
Einleitungstext, z.B.: Hier finden Sie Hilfe zu den häufigsten Fragen rund um Extended DISC®. Sollte Ihre Frage nicht beantwortet werden, treten Sie gerne mit uns in Kontakt.
Ab welchem Lebensalter ist die Extended DISC® Darstellung der bevorzugten Verhaltensweisen geeignet?
Ab ca. 15 Jahren sind zutreffende Ergebnisse zu erwarten, da dann die meisten Begrifflichkeiten verstanden werden. Manche Jugendliche benötigen trotzdem eine Erläuterung einzelner Adjektive.
Gibt es eine Möglichkeit, von der Extended DISC® Darstellung auf den Energielevel einer Person zu schließen?
Die Energie einer Person hängt mehr von ihrer physischen Konstitution, ihrer motivationalen Verfassung und ihrer Einstellung gegenüber einem Thema ab, als vom verhaltensbezogenen Typ.
Fälschlicherweise wird oft auf den ersten Blick angenommen, dass Personen mit I- oder D-Verhaltensweisen aktiver und energetischer wären. Diese Wirkung entsteht meist nur dadurch, dass diese beiden Typen extrovertierter sind und ihre Energie im Sinne von Enthusiasmus und spontaner Aktion nach außen mehr zeigen.
Es ist jedoch gut möglich, dass die Größe der Profile einen Hinweis auf den aktuellen Energielevel einer Person gibt. Wenn beide Profile eng sind, ist dies ein Hinweis auf Frustration - was typischerweise die Energie bzw. das Engagement einer Person reduziert.
Auch "Unklarheit" im Profil I kann ein Hinweis auf verminderten Einsatz im beruflichen Bereich sein.
Was sind die theoretischen Hintergründe der einzelnen Tools?
Im Lernthema "Die Theorie hinter Extended DISC" im Kurs "Extended DISC® Anwender" Training finden Sie Informationsaktivitäten zu den Theorien.
Sollten Sie noch keinen Zugang zu diesem Kurs haben, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung.
Welche Theorie liegt der Teamausrichtung zugrunde?
Die Teamausrichtung vereint verschiedene Theorien und Erkenntnisse über gut funktionierende Teams (Shaw, McGrath & Kravitz, Tuckman, Woodcock, Katzenbach & Smith, Peters).
Katzenbach & Smith (1993) definierten ein Konzept eines gut funktionierenden Teams - dieses ist das sich selbst führende Team. In dieser Art von Team bringen die Teammitglieder das meiste ihrer Energie und Zeit für das Team ein.
Welche Theorie steckt hinter den Teamrollen?
Die Teamrollen sind angelehnt an die Teamrollen von Belbin und auf Basis der verschiedenen Typenkombinationen um eine Rolle erweitert worden. Es gibt insgesamt 10 Stück.
Hier finden Sie unter Anderem eine Kurzzusammenfassung der Teamrollen nach Belbin:
http://de.wikipedia.org/wiki/Teamrolle
Welche weiterführende Literatur können Sie empfehlen?
Briggs Myers, I., “Gifts Differing”, Consulting Psychologist Press Inc., 1980.
Brinkmann, R., & Kirschner, R., “Dealing with People You Can’t Stand”, McGraw-Hill, 1994.
Deci, E.L., “The Psychology of Self-Determination”, Lexington Books, 1980
Eaves, L.J., Eysenck, H.J., & Martin, N.G., “Genes, Culture and Personality”, Academic Press, 1989.
Harary, Keith & Donahue, Eileen, “Who Do You Think You Are?”, Harper, 1994.
Harris, Thomas A., “I’m OK - You’re OK”, Arrow Books, 1995.
Hergenhahn, B.R., “An Introduction to Theories of Personality”, Prentice-Hall Inc. 1980.
Jung, C.G., “Psychologische Typen”, Rasvher Verlag, 1921. [English version - “Psychological Types”, Princeton 1971.]
Keirsey, David & Bates, Marilyn, “Please Understand Me”, Prometheus Nemesis Book Company, 1984.
Lazarus, R.S., “Patterns of Adjustment”, McCraw-Hill Book Company, 1976.
Moulton Marston, W., “Emotion of Normal People”, Harcourt Brace, 1928.
Pascal, Eugene, “Jung To Live By”, Warner Books, 1992.
Riso, Don Richard, “Personality Types”, Houghton Mifflin Company, 1987.
Schultz, D., ”Intimate Friends, Dangerous Rivals”, Jeremy P. Tarcher Inc., 1990.
Storr, A., “The Essential Jung”, Princeton University Press, 1983.
Merrick Rosenberg, Daniel Silvert, "Taking flight", Kindle Edition, 2010
John Kotter, Holger Rathgeber, "Our iceberg is melting", MACMILLIAN, 2006
Wie ist Extended DISC® entstanden?
Im Lernthema "Unternehmensgeschichte" im Kurs "Extended DISC® Anwender" Training finden Sie umfangreiche Informationsaktivitäten zur Unternehmensgeschichte.
Sollten Sie noch keinen Zugang zu diesem Kurs haben, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung.
Wie können Sie sicher sein, dass die Beantwortung der 24 Fragen ein gültiges Ergebnis ausgibt?
Die 24 Fragen ergeben nicht immer ein Ergebnis (Profil). Der Schlüssel ist, ein System zu haben, welches im Vorfeld prüft, ob ein Ergebnis gültig ist oder nicht. Dabei wird die Konsistenz der Beantwortung - also ob sich ein bestimmtes Muster finden lässt - geprüft. Deshalb sind bestimmte Profilkonstellationen nicht gültig und erhalten keine Auswertung. Dazu zählt zum Beispiel, wenn eine Person laut Fragebogenbeantwortung alle Verhaltensweisen gleichermaßen in sich vereint - dies ist nicht möglich.



